Die Nanotechnologie gilt als die Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts.
Mit Nanotechnologie (griech. = Zwerg) wird heute populärwissenschaftlich
die Forschung in der Clusterphysik und Oberflächenphysik, der Halbleiterphysik
und in Gebieten der Chemie und bisher noch im sehr begrenzten Rahmen in
Teilbereichen des Maschinenbaus und der Lebensmitteltechnologie (Nano-Food) bezeichnet.
Der Sammelbegriff gründet auf der allen Nano-Forschungsgebieten gleichen
Größenordnung vom Einzelatom bis zu einer Strukturgröße von 100 Nanometern (nm).
Ein Nanometer ist ein Milliardstel Meter (10^-9 m).
Schon heute spielen die Nanomaterialien eine wichtige Rolle, die zumeist auf
chemischem Wege oder mittels mechanischer Methoden hergestellt werden.
Einige davon sind kommerziell verfügbar und werden in handelsüblichen
Produkten eingesetzt, andere sind wichtige Modellsysteme für die
physikalisch-chemische und materialwissenschaftliche Forschung.
Die Nanoversiegelungen bestehen aus Nanopartikeln die sich mit der Oberfläche
fest verbinden. Diese Partikel ordnen sich während des Auftragens intelligent an:
Die bindenden Komponenten wandern zur Oberfläche, die Antihaftkomponenten richten
sich zur Luft hin aus. Bei dieser "Selbstorganisation" bildet sich eine ultradünne,
glasartige Schicht, die mit der Oberfläche eine homogene Verbindung eingeht und so
eine extreme Dauerhaftigkeit garantiert. Dies schützt die Oberfläche auch vor
aggressiven Umwelteinflüssen.
Ultradünne, nicht sichtbare, atmungsaktive, äußerst wirkungsvolle und effektive
Beschichtung fast aller Oberflächen. Wasser und Schmutz finden keinen Haftgrund
mehr und perlen deshalb einfach ab. Alle Oberflächen sind besonders leicht zu reinigen.
Schmutz- und wasserabweisende Oberflächenbehandlungen auf Silikon-, Öl-, Acryl
oder Teflonbasis gibt es bereits seit geraumer Zeit. Diese beruhen aber *nicht* auf
dem viel effektiveren Lotuseffekt, der nur durch echte Nanoversiegelungen zustande
kommen kann. Sie müssen auch viel öfter erneuert werden, da sie in der Regel nicht lange hält.
Die Oberfläche hat nur einen kurzen Abperleffekt, der schnell nachlässt. Bei den
Nanoversiegelungen hingegen verbinden sich die feinen Nanopartikel und deren Komponenten
fest mit der Oberfläche und bewirken langfristig den gewünschten Effekt.